Wie McDonald’s-Franchises Geld verdienen:Einblick in Modelle
McDonald’s ist weltweit für seine schnellen und leckeren Mahlzeiten bekannt. Doch hinter diesem Erfolg steckt ein geschicktes Geschäftsmodell. McDonald’s ist ein Franchiseunternehmen, was bedeutet, dass ein Großteil der Filialen nicht direkt von McDonald’s betrieben wird, sondern von Franchisenehmern. Aber wie verdienen McDonald’s-Franchises eigentlich ihr Geld? In diesem Artikel erklären wir, wie das Franchise-Modell von McDonald’s funktioniert und wie es dem Unternehmen hilft, weltweit zu wachsen.
Franchisegebühren und laufende Zahlungen

Wenn jemand eine McDonald’s-Filiale eröffnen möchte, muss er eine franchisegebühr zahlen. Diese Gebühr wird von McDonald’s verlangt, um die Rechte zur Nutzung der Marke und des Geschäftsmodells zu erhalten.
Nach der Eröffnung des Restaurants zahlt der Franchisenehmer laufende Lizenzgebühren, die in der Regel einen Prozentsatz des Umsatzes des Restaurants ausmachen. Zusätzlich zahlen viele Franchisenehmer einen Beitrag zu einem Werbe- und Marketingfonds, der von McDonald’s verwaltet wird. Diese Gebühren tragen zur Finanzierung großflächiger Werbeaktionen bei.
Miete von Immobilien
Ein weiterer cleverer Teil des McDonald’s-Geschäftsmodells ist, dass McDonald’s oft die Immobilien (also das Grundstück und das Gebäude) besitzt, auf denen die Restaurants stehen. Der Franchisenehmer muss dann Miete zahlen, um das Restaurant auf diesem Grundstück zu betreiben.
Dieser Mietstrom ist eine stabile Einkommensquelle für McDonald’s, unabhängig davon, wie gut das Restaurant selbst läuft. McDonald’s verdient also Geld aus der Immobilienbesitz und -vermietung, nicht nur durch den Verkauf von Lebensmitteln.
Lieferketten / Produktverkäufe
In vielen Fällen liefert McDonald’s die wesentlichen Zutaten und Produkte an die Franchisenehmer, wie z. B. Lebensmittel, Verpackungen und manchmal auch Ausstattungen. McDonald’s verdient durch diese Verkäufe und macht zusätzlich Profit aus den Produkten, die an die Franchisenehmer verkauft werden.
Obwohl McDonald’s nicht direkt das Essen zubereitet, verdient es also trotzdem durch den Verkauf der Rohstoffe und Materialien, die in die Zubereitung des Essens fließen.
Warum dieses Modell für McDonald’s funktioniert
Das Franchise-Modell von McDonald’s hat einige entscheidende Vorteile:
Geringeres Betriebsrisiko für McDonald’s:
Da viele Restaurants von Franchisenehmern betrieben werden, muss McDonald’s nicht den täglichen Betrieb jeder Filiale überwachen.
Stabile Einnahmequellen:
McDonald’s verdient kontinuierlich Geld durch Franchisegebühren, Mieten und Produktverkäufe, was für das Unternehmen eine verlässliche Einnahmequelle schafft.
Skalierbarkeit:
McDonald’s kann schnell und mit geringem Risiko weltweit expandieren, da die Franchise-Nehmer die Hauptinvestitionen tätigen. McDonald’s selbst trägt dabei weniger finanzielles Risiko.
Was McDonald’s von Franchisenehmern unterscheidet
McDonald’s (als Unternehmen) profitiert mehr von Volumen und weit verbreiteter Präsenz als von den direkten Einnahmen aus dem Verkauf von Lebensmitteln. Das bedeutet, dass Mc Delivery durch seine Immobilien, Markenrechte und Lieferketten Verkäufe ständig Geld verdient, auch wenn einzelne Restaurants nicht immer hohe Gewinne erzielen.
Im Gegensatz dazu hängen die Gewinne des Franchisenehmers stark von den Verkaufszahlen, den Betriebskosten (z. B. Personal, Zutaten, Miete) und der lokalen Nachfrage ab.
Vorteile für Franchisenehmer

Wirtschaftliche Faktoren, die die Rentabilität beeinflussen
Die Rentabilität eines McDonald’s-Franchisenehmers hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:
Startkapital:
Ein Franchisenehmer muss erhebliche Anfangsinvestitionen tätigen, um die Franchisegebühr zu zahlen und die notwendige Ausrüstung sowie Immobilienkosten zu decken.
Laufende Gebühren:
Zu den regelmäßigen Zahlungen gehören Lizenzgebühren, Miete und Beiträge zum Marketingfonds, die die Rentabilität der Franchisenehmer verringern können.
Lokale Nachfrage und Wettbewerb:
Der Erfolg eines McDonald’s hängt stark von der Nachfrage in der Region und der Konkurrenz in der Nähe ab. Hohe Betriebskosten oder sinkende Verkaufszahlen können die Gewinne erheblich beeinflussen.
FAQs
Fazit
McDonald’s verdient auf verschiedene Weise Geld, wobei der Hauptteil durch Franchisegebühren, Mieteinnahmen von den Immobilien und den Verkauf von Produkten an Franchisenehmer kommt. Das Franchise-Modell von McDonald’s hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen und ermöglicht es dem Unternehmen, weltweit zu expandieren, ohne die finanziellen Risiken selbst zu tragen. Franchisenehmer profitieren von einer starken Marke, umfassender Unterstützung und einem bewährten Geschäftsmodell, müssen jedoch auch mit hohen Investitionskosten und laufenden Gebühren rechnen. Insgesamt ist McDonald’s ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches Franchise-Geschäft, das sowohl für das Unternehmen als auch für die Franchisenehmer lukrativ ist.